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Betreten auf eigene Gefahr

Eltern haften für ihre Kinder

Do not try this at home

28.06.2008

PTSS



Ein Merkmal des posttraumatischen Stressyndroms ist der Umstand, dass das Opfer ständig, unabhängig von der Situation sich mit dem traumatischen Erlebnis beschäftigt. Das muss nicht heißen, das das Opfer an die genauen Umstände denkt. Oft sagt man, dass solche Menschen in Träumen heimgesucht werden davon.

Ich habe viel und intensiv geträumt. Von diesem einen Tag des Überfalls nie. Nicht einmal in meinem Leben habe ich davon geträumt. So dachte ich immer, ich habe nicht das Recht dazu mich als traumatisiert in diesem Sinne zu bezeichnen.

In meinem Bewusstsein allerdings sah das ganz anders aus. Und manchmal habe ich davon auch gesprochen. Aber niemals in dem Umfang, den es in mir einnahm. Für meine Verhältnisse habe ich dieses Trauma soweit ich es anstrebte verarbeitet.

Ich erinnere mich nicht mehr genau wie es war, aber ich weiß ich habe jahrelang damit verbracht mir zu wünschen, ich würde nicht mehr jeden verflucht verdammten Tag an einen einzigen Scheisstag in meinem Leben denken. Das tue ich nicht mehr.

Es war eine Parallelwelt in meinem Kopf. Es waren nicht die Bilder, manchmal waren es die Bilder. Es waren die Gedanken, die ich hatte. An keinen Tag in meinem Leben, keine 2 Stunden in meinem Leben erinnere ich mich so genau wie an diesen Tag, an diese Gedanken. Die Gefühle habe ich inzwischen verloren dazu. Ich weiß auch nicht, ob es so gut ist. Ob es wirklich verarbeitet ist. Oder doch inzwischen einfach ganz verdrängt.

Ich weiß nur, diese extreme Parallelwelt, in der ich jeden Tag daran denken musste, dass es passiert war, die existiert nicht mehr. Aber es existiert der Schmerz, dass ich das Gefühl habe es hat nie jemand erkannt. Es hat nie jemand ernst genommen, es hat nie jemand gesagt: Du hast ein Trauma erlebt, ich bin für Dich da, ich nehme den Schmerz ernst, so scheiß ernst wie er sich für Dich anfühlt, ich fühle mit Dir, ich lasse Dich nicht alleine, ich verstehe Dich, ich glaube Dir, dass Du jeden verfickt geschissenen Tag daran denken musst. Wie oft dachte ich in meinem Leben: ich habe es erlebt, ich weiß, warum ihr wegschauen wollt. Wenn ich könnte würde ich auch.
Ich glaube ich war oft alleine in meinem Leben, aber nie in meinem Leben war ich so alleine wie mit diesen Erinnerungen, mit diesem Gefühl. Das Gefühl eine lebende Tote zu sein.

Damit alleine, dass ich mich Tag für Tag fragte, ob ein normales Leben für mich je möglich sei. Ich habe nie wen gefunden, der mir sagte: Du hast nichts getan. Ich weiß das, jeder weiß das, dass Kinder, die traumatisiert werden denken es sei ihre Schuld und es ist nicht ihre Schuld. Aber ich habe es –bis vor vier Tagen- nie gesagt bekommen. Und es war mir soviel wert, dass ich hätte weinen können, wenn ich es zugelassen hätte.

Sowie ich nicht mehr die Gefühle erinnere, weil ich sie nicht zulassen will. Ich könnte mich sicher emotional erinnern, weil ich es eingepackt habe. Ich könnte sie eins zu eins hochholen, das weiß ich. Aber es gibt niemanden, dem ich so vertraue, dass er richtig reagiert. Keinen mehr, wenn ich aus der Klinik raus bin. Dort waren welche.

Aber vor allem ist mir klargeworden, und das ist heftig und wichtig für mich. Ich habe jahrelang eine posttraumatische Störung gehabt, habe jahrelang damit gelebt, habe versucht sie therapeutisch behandeln zu lassen, aber es hat nur bedingt geholfen. Und das ist nichts, was man mir ein- oder ausreden könnte. Ich habe es immer gewußt. Es gibt Dinge in mir, die weiß ich so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur, dass ich sie immer wieder rechtfertigen oder erklären muss, das nervt mich tödlich. Auch vor mir selbst. Vielleicht auch nur wegen des Gefühls, es hat sie nie jemand nachempfinden wollen. Deshalb muss ich das alleine. Sie erklären, um sie ertragen zu können.

Ich wünsche mir darüber reden zu können. Es in mir hochholen zu können, wie viel Schmerz ich tagtäglich mit mir rumgeschleppt hab wegen des Sahnehäubchens dieses einen Tages. Es war damals schon so, dass ich es als Krone eines verpfuschten Lebens wahrgenommen habe. Es war damals schon so, dass ich wusste es ist nicht alleine dieser Umstand, sondern alles zusammen, was mich um den Verstand bringt. Zu der Erkenntnis brachte mit dem Charm des Lebens nichts mehr zu tun haben zu wollen.

Millionen Worte werden nicht ausreichen zu beschreiben, was es für mich bdeutet, dass ich hörte, dass das, was ich erlebt habe, diese situationsunabhängige ständige Durchlebung von Gedanken und Gefühlen- in meinem Fall das tagtägliche Zweifeln daran, ob ich lebensfähig bin oder doch eigentlich schon tot- tatsächlich ein Symptom des posttraumatischen Stressyndroms ist. Was es für mich heißt, dass es doch wirklich schlimm war. Jahrelang, jahrelang fast jeden Tag an ein und denselben Tag zu denken. Und es nicht mitteilen zu können.

Und doch, ich fühle mich noch immer alleine damit, habe das Gefühl es nicht richtig beschreiben zu können, das Gefühl mich erklären zu müssen.
Aber mal ganz ehrlich gesagt, ich verstehe, warum ich das Kiffen so liebe. Keiner hat es mir je so vertrieben, keiner je so erleichtert, keiner es mir so abgenommen wie dieses Zeug.

Diese tagtäglichen Gedanken über ein paar Stunden meines Lebens nicht hinwegkommen zu können, gefangen zu bleiben in Schmerz, Ohnmacht, Wut und Trauer. Ausgeliefert zu sein es nie zu vergessen, unfähig zu leben, da mein Kopf voll ist von Angst, Zweifel, Zerstörung. Dass sonst nichts an mich herankommen kann wie diese Gedanken und Gefühle und ich davon nie loskommen werde und fertig bin mit dem Leben ohne es je richtig gelebt haben zu können.

03.06.2008

Das Segelboot




Sie stand an der Reeling des kleinen Segelbootes, mit dem sie seit einigen Tagen unterwegs waren. Sie waren eine Gruppe von Freunden, die sich erst seit kurzem kannten aber einander unvermutet vertraut waren.
Das Boot schnitt über die Wellen, der Wind spielte in ihren hellen Haaren und wehte die warme Sonne über ihre Haut, das Glitzern des Meeres funkelte in ihren Augen. Sie liebte das Meer.
Er stand neben ihr, seine Arme auf die Brüstung gelehnt, die frische Brise machte seinen Kopf frei, das gleichmäßige Geräusch der Gischt liess ihm einen zarten Schauer über den Rücken laufen.
Es roch nach Salz.
Sie liess ihren Blick die Weite genießen, lächelte sanft und sagte: „Ich bin verliebt in Dich“.
Er sah sie kurz an, sah auf das Meer zurück, lächelte versunken und antwortete „Ja, ich in Dich auch“.
Beide schwiegen, die Wellen trugen und schaukelten sie rhythmisch, einen Moment lang schien die Welt stillzustehen für eine Ewigkeit.

Als beide zurück zur Gruppe gingen und die Welt sich weiterdrehte sprachen sie nie wieder davon.

02.06.2008

Rückfall in den Wahnsinn (01.06.08)




Angst und Trauer über verlorene Liebe.
Unerfüllte Sehnsucht und ein
wildes Herz,
das sich nach Gefühlen sehnt,
die ich endlich zulassen will,
egal was passiert.

Nachdenken über Nachdenken
Wieso mache ich was wie
ich es mache.
Ist es falsch?
Muss ich mich ändern,
oder muss ich ändern wie ich darüber denke?
Wann übergehe ich meine Bedürfnisse
oder übergehe ich die der anderen?
Was war richtig?
Wenn es heute richtig war
aber morgen falsch,
was mache ich dann übermorgen?
Wenn es gestern falsch
war aber ich dachte es sei richtig
dann hab ich alles, was ich gemacht habe, im Glauben es
sei richtig
doch falsch gemacht.

Mein Zweifeln. Mein Hinterfragen, bis
ich nicht mehr weiss wo oben und unten ist.
Wo hinten, wo vorne, wo
rückwärts, wo vorwärts.

Wem kann ich vertrauen?
Auf der Suche nach Liebe.
Bedingungslos,
ohne mir sagen lassen zu müssen
das geht nicht,
von Menschen, die sich nicht halb so wahnsinnig
mit sich auseinandersetzen wie ich es tue.
Die ich doch liebe wie sonst nichts.

Wahnsinn
purer Wahnsinn.

Und letztlich will ich wieder nur sterben oder
mich sonst wie verletzen,
Aggression ohne Ende –
gegen mich.

Oder weglaufen,
in Phantasien spielen,
tanzen, mich begehren lassen,
mir nehmen, was gutut, ohne
von mir geben zu müssen,
ohne mich mit mir auseinandersetzen zu müssen,
es macht mich verrückt und hält nicht an.

Wahnsinn.

All together (31.05.08)

Ich bin alles in einem.
Ich bin ein gutes Mädchen,
ich bin ein böses Mädchen.

Ich bin alles in einem.
Wahr ist an mir alles,
ich versuche es nur zuoft zu verbergen.

Zu verbergen was meine Gefühle sind,
verstecke sie hinter Gedanken,
unter Argumenten.

Gefühle überkommen Dich,
ob sie gut sind oder schlecht
Logik und Vernunft kontrolliert,
sie haben eine eindeutige Richtung, sie
sind Struktur und können Ordnung sein.

Gefühle sind Chaos, sind
unmittelbar, unverhandelbar,
unkontrollierbar.


Ich ergebe mich.
Nehmt mich und macht was ihr wollt mit mir.
Ich werde nur mit euch meinen Weg finden.
Den Weg, der für mich gut und richtig ist,
mit meinen Fehlern,
mit meiner Lust, meiner Sehnsucht, meiner Freude,
meinem Frust, meiner Trauer.

Ich hab Angst davor und binde euch wieder
in Zeilen, in Worte und Buchstaben kontrollierbar.
Aber meine wahre Heilung, meine Befreiung
liegt unbestreitbar mit euch verwoben.

Ich weiss nicht, was passiert, und nur die
Unvernunft kann auch nicht richtig sein,
aber nur das Leugnen und Vermeiden auch nicht.

Ich gebe mich euch hin
und weiss, dann
macht alles wieder Sinn.
Manches vielleicht auch nicht.

17.04.2008

Frühling





Wenn Du Dir Gutes tust geschieht Dir Gutes.

Wenn Du Dich Deinem Glück näherst beginnt es auf Dich zu zu kommen.

Wenn ich bedenke, warum ich diesen Blog gestartet hatte und sehe, wo ich jetzt bin kann ich nur zufrieden mit mir und meinem Leben sein. Und dann stellt sich dieses Gefühl auch noch von selbst ein und noch dazu öffnen sich auf einmal neue Wege.
Und ich will nicht zweifeln, ich will es einfach fühlen, ich will mich einfach freuen.

Vor Monaten wollte ich mir Zeit für mich nehmen. Es ist Monate her und das ist eine lange Zeit, hätte ich gewusst, wie lange ich sie mir nehme, ich hätte gleich mich viel besser gefühlt. So lerne ich für mich einzustehen. Ich sehe, ich tue das Richtige für mich.
Und es überkommt mich einfach.
Auch mit ein wenig Hilfe von Professionellen oder Freunden.

Niemals hätte ich geglaubt, dass ich hier stehe, wo ich stehe. Und es tut so gut, es ist gut.

Tanz ins Glück
ich bin nicht verrückt, ich bin verrückt.

Ich will es rausschreien, egal, ob das alles klappt, oder nicht, die Sonne scheint in mein Herz und ich will es mit der ganzen Welt teilen. Ich habe Hoffnung, ich habe Zuversicht. Wie lange habe ich Euch vermisst! Wie willkommen Ihr mir seid! Und wie egal es mir ist, ob es sich bewahrheitet oder nicht. Selbst wenn es nicht wahr wird, der Job, dann bleibe ich länger in der Tagesklinik. Egal, welche Hoffnung sich erfüllt, es wird gut für mich sein.

Das ist, was mir so gut tut.

Und ich war diejenige, die es mit Hilfe von anderen soweit hat kommen lassen und weiter gehen wird. Ich werde unendlich weit kommen und doch ganz bei mir sein. Ich danke denen, deren Hilfe ich annehmen kann, ich danke mir, dass ich das mache, was ich für mich als richtig empfinde.
Ich danke für die Erkenntnis, dass man sich hinter dem Nichtzutrauen auch verstecken kann. Um sich vor Enttäuschungen zu schützen. Aber was, wenn ich mit Enttäuschungen fertig werde? Dann lohnt sich das Verstecken nicht.
Und ich denke ich kann einiges mitnehmen. Auch wenn ich Hilfe brauchte, ich habe sie angenommen und kann sie mitnehmen. Und das werde ich, das habe ich schon. Ein Kreis schließt sich und es ist ein wunderschöner.
So schön, wie die ersten Frühlingsstrahlen der Sonne an diesem Tag.

07.04.2008

Berufsträume




Kennen Sie diese Kinder von früher auch noch, die schon in der Grundschule wußten, was sie später für eine Berufswahl treffen würden? Und es sogar genau so durchgezogen haben?
Ich hatte so eine Freundin, und was sollte es auch geringeres sein, als Tierärztin (?!); sie wollte es immer werden und ist es heutezutage.
Unserer Freundschaft hat es damals und heute keinen Abbruch getan
( abgesehen davon, dass man sich fast aus den Augen verloren hat, aber nur fast, und wenn man sich sieht, ist es doch so, als hätte man sich gestern zum letzten Mal getroffen, man redet über dieselben Sachen, lacht und weint über dieselben Sachen). Ich schätzte ihre Zielstrebigkeit sehr, sie mein Chaos, aus dem doch immer fast genauso gute schulische Leistungen emporstiegen wie bei ihr, wo sie die Struktur in Person war.
Das Einzige, was von diesem Bild abweicht, ist, dass ich das Kiffen von ihr hatte. Für sie war es jedoch eine Phase von knapp einem Jahr, höchstens zwei, bei mir hält sie bekanntermaßen an.
Nun, so verschieden wir damals waren, so sind wir es noch heute. Sie kann sich inzwischen ein kleines Häuschen auf dem Lande leisten, ich weiss bis heute nicht, was eigentlich meine Berufswahl ist.
Ich darf mich laut bestandener Hochschulprüfung ‚M.A. Soziologin‘ nennen, was das für ein Berufsbild sein soll, fragen Sie mich lieber nicht. ( Außer dem der Forschungs- und Lehrkraft, was bei meinem Notendurchschnitt eher ausgeschlossen ist, und ehrlich gesagt, ich werde lieber hier verrückt, als in dem Elfenbeinturm.)
Beziehungsweise, was es nicht ist, weiss ich inzwischen, dank erfolgloser Bewerbungsversuche. Sozialpädagogin bin ich nicht, auch keine Psychologin. ( Obwohl ich sogar beides im Nebenfach studiert habe, aber im Grunde, Sie kennen den Spruch mit den Hasen und dem Geben, oder den mit den Haaren und dem Schmieren.)
Ich bin keine Vertriebsassistentin, keine Personalerin, keine Pflegekraft und auch kein CundC-Fräser, keine Erzieherin, keine Floristin.

Und so bin ich auf der Suche. Nach einem Berufsbild, das zu mir und meiner Ausbildung passt, womit ich wenigstens einen Beitrag zum gemeinsamen Ein- und Auskommen leisten kann und etwas sinnvolles zu tun habe.

Eine Fortbildung halte ich für Zeitverschwendung, dazu bin ich zu alt. Zudem gängige Fortbildungen doch wieder nur dorthin führen, aus dem ich gerade versuche rauszukommen.
Selbständigwerden kann ich mir, aus finanzieller Sicht, gleich abschminken.
Ja, ich schreibe für mein Leben gern. Sollte man soetwas zum Beruf machen und es sich damit versauen? Auf Befehl schreiben? Kann ich das? Will ich das? Ein Praktikum bei der Zeitung könnte mir sicher eine zumindest ansatzweise Antwort geben.
Der Beruf des Mediators würde mich interessieren. Doch auch hier, ohne Fortbildung und Selbständigkeit wohl wenig los.
Und da endet meine Kreativität auch.

Dieses Gefühl keinen Zugang dazu zu finden, was da draußen wirklich los ist, was gefragt, außer dem Aufgeführten und Ausgeschlossenem. Auch Bewerbungsseminare, zum Finden und Gutverkaufen der eigenen Stärken haben mir kein Bild erbracht, nach dem ich trachten kann. Für das ich mich begeistern kann, für das ich die Hürden nehmen will, die der Berufseinstieg mit sich bringt. Keine Perspektive, die mir die Kraft gibt.

Wie gesagt, ich wusste es nie, und auch jetzt weiss ich es nicht.

Aber eines weiss ich: zumindest die Kraft mir ein Berufsbild zu suchen und dadurch hoffentlich auch zu finden, die habe ich inzwischen. Und es wird Zeit....aber lieber spät, als nie.

05.04.2008

Das Hohelied der Liebe ( 1.Korinther, 13 )

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir´s nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.

Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.

Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.